Paris Musee Marmottan Monet vs. Musée d’Orsay im Vergleich

Paris ist ein Paradies für Kunstliebhaber*innen, besonders für Fans des Impressionismus. Zwei der besten Museen, um diese Kunstbewegung zu erleben, sind das Paris Musee Marmottan Monet und das Musée d’Orsay. Aber welches bietet dir das bessere Erlebnis? In diesem Artikel vergleichen wir beide Museen, damit du entscheiden kannst, welches du bei deinem nächsten Paris-Besuch unbedingt sehen musst.

Veröffentlicht: 31. Juli 2024
Seerosen von Claude Monet

Wir schreiben das Jahr 1874: Eine Gruppe junger Künstler*innen, die sich „Anonyme Gesellschaft der Maler, Bildhauer, Grafiker usw.“ nennt, organisiert eine eher unauffällige Ausstellung in Paris. 150 Jahre später sind viele dieser Künstler*innen - darunter Monet, Degas und Pissarro - zu berühmten Namen geworden, Pioniere und führende Vertreter*innen der Bewegung, die wir als Impressionismus kennen. Kein Wunder also, dass sich die weltweit schönsten Sammlungen impressionistischer und postimpressionistischer Kunst in Museen in Paris befinden, darunter das imposante Musée d'Orsay und das charmante, kleinere Musée Marmottan Monet. Lies weiter, um mehr über dieses dynamische Duo zu erfahren und herauszufinden, welches das Bessere für deinen Museumsbesuch ist: Das Paris Musee Marmottan Monet vs. Musée d’Orsay im Vergleich!

Das Musee d'Orsay in Kürze

Ein Paar vor einem Bild von Renoir im Musée d'Orsay
Ein Paar vor einem Bild von Renoir im Musée d'Orsay

Das Musee d'Orsay wurde 1986 eröffnet und befindet sich in dem wunderschönen, um die Jahrhundertwende erbauten ehemaligen Bahnhof Gare d'Orsay. Es liegt am linken Seine-Ufer mit Blick auf den Palais des Tuileries und den Louvre und beherbergt die weltweit größte Sammlung impressionistischer und postimpressionistischer Kunst. Hier findest du Werke von Monet, Manet, Gauguin, Cézanne, Rodin, Renoir, Whistler, Toulouse-Lautrec und Vincent van Gogh, um nur einige zu nennen.

Hier hast du die Gelegenheit, weltberühmte Meisterwerke wie Monets „Seerosen“-Serie, “Whistlers Mutter“, van Goghs hypnotisierende „Sternennacht über der Rhône“ und Renoirs „Bal du Moulin de la Galette“ (Bild oben) in natura zu sehen. Und diese historischen Gemälde und Skulpturen sind nur die halbe Miete: Das Gebäude selbst ist ein Kunstwerk. Die hoch aufragenden Bögen der Haupthalle und das riesige Bahnhofsfenster bieten einen zeitlosen Blick über die Seine auf das Louvre-Museum und die dahinter liegende Basilika Sacré-Cœur.

Das Musée d'Orsay Paris in Zahlen

Die Bahnhofsuhr im Musée d'Orsay
Die Bahnhofsuhr im Musée d'Orsay
  • Größe: Mit einer Länge von 175 Metern und einer Breite von 75 Metern wird dieser ehemalige Bahnhof von 12.000 Tonnen Stahl getragen – mehr als der Eiffelturm!
  • Kunstwerke: Du kannst bis zu 3.000 Skulpturen, Gemälde und dekorative Kunstwerke aus der Sammlung auf einmal besichtigen.
  • Top-Künstlerinnen: Zu den am meisten vertretenen Künstler*innen gehören Monet (86 Gemälde), Renoir (81), Redon (106), Carrière (86), Cézanne (56) und Vuillard (70).
  • Besucherzahl: Rund 3,3 Millionen Menschen besuchen das Museum jährlich.

Die Top Highlights des Musée d'Orsay Paris

Blick auf das Musee d Orsay von der Seine aus
Blick auf das Musee d Orsay von der Seine aus
  • Du bist mitten im Monet-Himmel! Hier kannst du viele der berühmtesten Werke des Meisters bewundern – es ist die größte Sammlung seiner Kunst außerhalb des Musée Marmottan Monet (mehr dazu weiter unten). Verpasse nicht die Werke aus seinen faszinierenden Serien „Seerosen“ und „Getreideschober bei Sonnenuntergang“ sowie die majestätischen „Londres: Le Parlement“ und „Coquelicots“.
  • Auch die van Gogh-Sammlung ist beeindruckend. Hier kannst du die Originalleinwände von Gemälden aus nächster Nähe betrachten, darunter das „Selbstporträt“, „Sternennacht über der Rhône“ und „Schlafzimmer in Arles“.
  • Die frühen Werke des modernen Meisters Manet galten in den 1860er Jahren als äußerst schockierend und Werke wie „Le Déjeuner Sur l'Herbe“ und „Olympia“ haben auch heute noch eine enorme Wirkung.
  • Das Licht und die Bewegung in Renoirs ikonischem „Bal du Moulin de la Galettesind ein wahrer Augenschmaus. Dieses Meisterwerk von 1876 wird zu Recht als eines der besten Werke der impressionistischen Bewegung gefeiert - das solltest du auf keinen Fall verpassen!

Öffnungszeiten und Tickets für das Musée d’Orsay Paris

Die Öffnungszeiten des Musée d Orsay Paris sind von 9.30 bis 18 Uhr täglich außer montags (an diesem Tag ist das Museum geschlossen).

Der Eintritt ins Musee d'Orsay ist im Paris Pass von Go City enthalten, mit dem du bis zu 50 % sparen kannst, wenn du während deines Aufenthalts in der Stadt eine Reihe beliebter Paris Attraktionen, Touren und Aktivitäten in Paris besuchen möchtest. 

Hier erhältst du weitere Informationen und kannst den Paris-Pass kaufen.

Musée Marmottan Monet in Kürze

Das Gemälde "Japanische Brücke" von Monet
Das Gemälde "Japanische Brücke" von Monet

Das Paris Musee Marmottan Monet, gelegen am Rande des wunderschönen Parks Bois de Boulogne im 16. Arrondissement, bietet eine ganz andere Atmosphäre als das mächtige Musee d Orsay. Zunächst einmal ist es viel kleiner und konzentriert sich, wie der Name schon sagt, hauptsächlich auf das Werk von Claude Monet. Hier findest du die weltweit größte Sammlung seiner Werke, insgesamt etwa 100 Stück. Darunter sind berühmte Gemälde wie „Impression, Sonnenaufgang“ (das ikonische Werk, das der Kunstrichtung ihren Namen gab), großformatige Gemälde aus den Serien „Seerosen“ und „Getreideschober“ sowie seine Ansichten von japanischen Brücken, den Jardins des Tuileries, dem Gare Saint-Lazare und den Houses of Parliament in London. Viele dieser Werke wurden 1966 von Michel Monet, Monets Sohn und Erben, gestiftet.

Aber es geht hier nicht nur um Monet. Du findest auch Werke anderer bedeutender Künstler*innen des Impressionismus und der Moderne, darunter Degas, Manet, Gauguin, Rodin, Sisley, Pissarro und andere. Besonders hervorzuheben ist die weltweit größte Dauerausstellung von Werken von Berthe Morisot, der ersten Impressionistin.

Das Paris Musee Marmottan Monet in Zahlen

Ausschnitt aus dem Gemälde "Das Parlament" von Monet
Ausschnitt aus dem Gemälde "Das Parlament" von Monet
  • Größe: Das Musée Marmottan Monet, ein charmantes ehemaliges Jagdschloss aus dem 19. Jahrhundert, ist zwar kleiner als ein Bahnhof, aber es beeindruckt dennoch mit seiner Atmosphäre und den ausgestellten Werken.
  • Kunstwerke: Die Sammlung umfasst über 300 sorgfältig kuratierte Kunstwerke, darunter etwa 100 Werke in der Monet-Ausstellung, mehr als 25 von Berthe Morisot und zahlreiche Gemälde und Skulpturen anderer berühmter Impressionist*innen.

Die Top Highlights des Paris Musee Marmottan Monet
 

  • Wie der Name schon andeutet, steht die Monet-Sammlung im Mittelpunkt und enttäuscht nicht. „Impression, Sonnenaufgang“ solltest du dir auf jeden Fall ansehen (aber überprüfe vorher, ob das Bild nicht gerade anderweitig ausgeliehen ist!). Auch die „Kathedrale von Rouen“, verschiedene verschneite europäische Landschaften und der „Gare Saint-Lazare“ gehören zu den beeindruckenden Werken des Meisters.
  • Mehrere Gemälde aus Monets beliebter Seerosen-Serie sind in einem beeindruckenden, lichtdurchfluteten Raum im Stil einer Rotunde ausgestellt. Hier gibt es strategisch platzierte Sitzgelegenheiten, die dazu einladen, innezuhalten und die Kunst in Ruhe zu genießen. Das Erlebnis ist sowohl hypnotisch als auch illusorisch.
  • Verpasse nicht die Dauerausstellung mit Werken von Berthe Morisot. Zu den Höhepunkten gehören „Die liegende Hirtin“ und das Porträt von Manets Bruder mit seiner Tochter.
  • Die Ausstellung „Impressionismus und Moderne bietet einen umfassenden Überblick über die impressionistische Bewegung. Hier kannst du Gustave Caillebottes meisterhaftes „Pariser Straße an einem Regentag“, Gauguins farbenfrohen „Blumenstrauß“ und Manets verführerisches Porträt von Berthe Morisot bewundern.

Öffnungszeiten und Tickets für das Musée Marmottan Monet

Das Musée Marmottan Monet ist täglich außer montags geöffnet. Die Öffnungszeiten sind von 10 bis 18 Uhr, mit Spätöffnung bis 21 Uhr an Donnerstagen. Letzter Einlass ist eine Stunde vor Schließung. 

Die Eintrittskarten kosten 14 Euro und können über die offizielle Website erworben werden.

Musee d'Orsay vs. Musee Marmottan Monet: Was ist besser?

Die "Bahnhofshalle" des Musee d Orsay von innen
Die "Bahnhofshalle" des Musee d Orsay von innen

In beiden Museen gibt es viel zu entdecken. Die offensichtlichen Vorteile des Musée d Orsay Paris sind seine zentrale Lage und seine riesige, umfangreiche Sammlung von Gemälden, Skulpturen und dekorativer Kunst. Allerdings kann die schiere Größe eines solchen Ortes einschüchternd wirken, und seine Popularität kann dazu führen, dass man auf Zehenspitzen stehen muss, um einen Blick auf sein Lieblingsstück zu erhaschen, während die Köpfe in der Menge wippen. 

Die Tatsache, dass das Paris Musee Marmottan Monet ein wenig abseits der ausgetretenen Pfade liegt, kann aus diesem Grund als positiv angesehen werden; es ist weit weniger belebt und seine Größe macht die Ausstellungen leichter verdaulich. Es ist unwahrscheinlich, dass jemand - außer den eingefleischten Impressionismus-Fans - beide Museen besuchen möchte. 

Wir empfehlen das Musée d'Orsay Paris, wenn du nur Zeit für eines der beiden Museen hast, und vielleicht das Musée Marmottan Monet mit dem Louvre zu kombinieren, um einen umfassenderen Überblick über die europäische Kunstgeschichte zu erhalten.

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Henrike Thiele
Henrike Thiele
Freiberuflicher Reiseschriftsteller

Henrike ist Texterin aus Leidenschaft – immer auf der Suche nach neuen Abenteuern und inspirierenden Geschichten. 2019 verließ sie ihren Bürojob, um ihren Traum vom ortsunabhängigen Arbeiten zu verwirklichen. Heute verbringt sie die Sommer in Deutschland und die Winter in Thailand. Dort genießt sie die paradiesische Natur, das thailändische Essen, das Freiheitsgefühl beim Roller fahren und besucht gerne spirituelle Events. Als Freelancerin schreibt Henrike unter anderem Travel Content für Go City und genießt so den Mix aus Reisen, beruflicher Freiheit und kreativer Selbstverwirklichung.

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Megan Hills
Panorama von Paris mit dem Eiffelturm und der französischen Flagge
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Beste Zeit für den Besuch des Eiffelturms – Warteschlangen vermeiden

Pariser werden Ihnen sagen, dass er eine Touristenfalle ist, die rein gar nichts mit dem wahren romantischen Geist der Stadt zu tun hat, aber das wird Sie nicht davon abhalten, den Eiffelturm besuchen zu wollen, richtig? Sagen Sie, was Sie wollen: Diese eiserne Ikone der Pariser Skyline ist ein absolutes Muss. Es gibt zudem eine verblüffende Vielfalt an Möglichkeiten, ihn zu erleben: Bewundern Sie ihn aus der Ferne von einigen der besten Aussichtspunkte der Stadt oder kommen Sie ihm bei einer aufregenden oder gar furchteinflößenden Aufzugsfahrt nach oben ganz nah. Aber wann sind die besten Zeiten, um den Eiffelturm zu besuchen und die gefürchteten Warteschlangen zu umgehen? Lesen Sie weiter, um es herauszufinden … Eine kurze Geschichte des Eiffelturms Der Eiffelturm, das unbestrittene kulturelle Wahrzeichen Frankreichs, wurde als Mittelpunkt der Pariser Weltausstellung von 1889 errichtet, die rund 32 Millionen Gäste anzog. Menschen aus aller Welt strömten herbei, um dieses architektonische Meisterwerk aus schmiedeeisernem Gitterwerk aus der Nähe zu sehen, auch wenn ihre Begeisterung von den hochnäsigen französischen Künstlern und Intellektuellen jener Zeit nicht unbedingt geteilt wurde. Der Turm ist nach Gustave Eiffel benannt, dessen Unternehmen ihn zwischen 1887 und 1889 entwarf und baute. Dasselbe Unternehmen entwarf und baute übrigens auch das Innengerüst für die Freiheitsstatue. Mit 300 Metern (984 Fuß) war der Eiffelturm zu dieser Zeit das höchste von Menschenhand geschaffene Bauwerk der Welt und blieb dies über 40 Jahre lang, bevor er vom Empire State Building vom Thron gestoßen wurde.Heute ist Frankreichs eigene „Eiserne Lady“ das wohl bekannteste Denkmal des Planeten und wird weithin als eines der schönsten bauwerklichen Kunstwerke der Welt gepriesen – weit entfernt von dem „nutzlosen und monströsen schwarzen Schornstein“ und der „hässlichen Säule aus verschraubtem Blech“, als die sie seinerzeit angesehen wurde. Sie können den Turm nicht nur besichtigen, sondern ihn auch in einer schwindelerregenden Auswahl an verschiedenen Formaten erwerben – Kühlschrankmagnet, Schneekugel, Schlüsselanhänger, Kuscheltier, Socken, Marmelade. Diese sind überall erhältlich, von kitschigen Souvenirständen und Straßenverkäufern bis hin zu exklusiven Juweliergeschäften auf den Champs-Élysées und natürlich im Shop am Eiffelturm selbst. Der Eiffelturm in Zahlen Für alle Fans von unnützem Wissen ist dies genau das Richtige… Mit derzeit rund sieben Millionen Menschen pro Jahr ist der Eiffelturm das beliebteste kostenpflichtige Denkmal der Welt. Man geht davon aus, dass der Turm seit seiner Eröffnung im Jahr 1889 etwa 300 Millionen Besucherinnen und Besucher empfangen hat. Der Eiffelturm ist 300 Meter hoch, beziehungsweise 330 Meter, wenn man die Antennen mitzählt. An der Basis ist er 125 Meter breit. Ursprünglich sollte er nur 20 Jahre stehen bleiben, wurde aber durch das Aufkommen der Radiotechnik und Telekommunikation um die Jahrhundertwende gerettet. Die Struktur wiegt über 10.000 Tonnen und besteht aus 18.038 Eisenteilen. Stolze 2,5 Millionen Nieten sorgen dafür, dass er so schnell nicht auseinanderfällt. Es gibt drei Etagen auf 57 Metern, 115 Metern und 276 Metern Höhe. Sie können die Stufen (insgesamt 674) bis in die zweite Etage steigen. Die beste Zeit für einen Besuch des Eiffelturms, um Warteschlangen zu vermeiden Am Eiffelturm ist immer viel los, aber keine Sorge: Es gibt Tageszeiten, die etwas weniger hektisch sind als andere. Wie lange Sie anstehen müssen, hängt auch von Ihrer Ticketart ab. Möchten Sie ganz nach oben? Dann stellen Sie sich auf Wartezeiten ein. Die Treppe zu nehmen – alle 674 Stufen – bis in den zweiten Stock ist hingegen (vielleicht verständlicherweise) weniger beliebt, sodass Sie hier wahrscheinlich nicht lange warten müssen. Schauen wir uns die Details an… Am stärksten besucht ist der Eiffelturm während der Hochsaison (Juni–September), wenn Sie – besonders an Wochenenden – die Zähne zusammenbeißen und geduldig warten müssen. Zwischen Oktober und Mai sind die Wartezeiten deutlich angenehmer, insbesondere unter der Woche vor 10:30 Uhr und nach 17:00 Uhr.Als Faustregel gilt: Besuchen Sie die Eiserne Lady am Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag am frühen Morgen, am späten Nachmittag oder am Abend, um von den kürzesten Wartezeiten zu profitieren. Der Abend ist vielleicht besonders magisch, da das gesamte Bauwerk zu jeder vollen Stunde fünf Minuten lang in goldenem Licht erstrahlt und ein großer Suchscheinwerfer von der Spitze des Turms über die Stadt streift. Zudem ist es dann fast ausnahmslos am wenigsten überlaufen. The official Eiffel Tower website enthält noch detailliertere Informationen über die besten Besuchszeiten und die Vermeidung von Warteschlangen und ist vor der Planung Ihrer Reise immer einen Blick wert. Auf der Website des Eiffelturms gibt es außerdem eine schier unüberschaubare Auswahl an ticket types, darunter Lunch-Pakete, Champagner-Pakete, Treppensteigen, Nicht-Treppensteigen und so weiter. Das Wichtigste ist, dass Sie Ihr Ticket vorab online buchen, um noch längere Warteschlangen am Tag selbst zu vermeiden. Sie können den Zugang zu den Aufzügen auch beschleunigen, indem Sie bei einem privaten Touranbieter buchen. Sicherlich zahlen Sie dafür einen Aufpreis, aber dafür sind Sie auch schneller am Geschehen. Alternativ können Sie sich den a Paris Pass gönnen, der Ihnen Eintritt zu Dutzenden von Pariser Sehenswürdigkeiten bietet, darunter der Eiffelturm, der Louvre, das Musée d’Orsay und viele mehr. Damit kommen Sie zwar nicht unbedingt schneller auf den Turm, aber wenn Sie planen, während Ihres Aufenthalts einige Highlights zu besuchen, werden Sie sicher den einen oder anderen Euro sparen. Und in Paris gilt: mehr gespartes Geld = mehr Croissants und Macarons. Gern geschehen. Der Eiffelturm: Top-Tipps Sicher, die Aussicht vom Eiffelturm ist etwas ganz Besonderes. Aber entscheidend ist – und das aus ziemlich offensichtlichen Gründen –, dass sie den Eiffelturm selbst nicht mit einschließt! Den besten Panorama-Blick auf die „Eiserne Lady“ haben Sie vom Tour Montparnasse (natürlich ebenfalls im the Paris Pass enthalten) oder von den Stufen der Basilika Sacré-Cœur im stimmungsvollen Montmartre. Sie könnten auch die lokalen Lebensmittelmärkte plündern und ein Picknick im Freien im wunderschönen Park Champ de Mars direkt neben dem Eiffelturm machen – was ganz nebenbei die Art von ikonischer Picknick-Selfie-Gelegenheit bietet, aus der Instagram-Träume gemacht werden. Der späte Abend ist so ziemlich die beste Zeit für einen Besuch des Eiffelturms, wenn Sie die Warteschlangen umgehen wollen. Er ist täglich bis 23:00 Uhr geöffnet. Sie sollten sich etwa 90 Minuten Zeit nehmen, um die erste und zweite Etage zu genießen, und eine zusätzliche Stunde einplanen, wenn Sie bis ganz nach oben fahren. Brauchen Sie ein wenig Mutmacher? Sie haben Glück. In der obersten Etage gibt es eine Champagner-Bar. In der ersten und zweiten Etage finden Sie mehrere gastronomische Einrichtungen, darunter das berühmte Restaurant Jules Verne. Sparen Sie bei Aktivitäten, Touren & Attraktionen in Paris Sparen Sie beim Eintritt zu Pariser Attraktionen mit dem The Paris Pass. Besuchen Sie @TheParisPass auf Instagram für die neuesten Top-Tipps und Informationen zu den Attraktionen.
Stuart Bak
Stuart Bak
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