Die globale Kultur hat in Paris zwei beeindruckende Standorte: das direkt am Fluss gelegene, hochmoderne Musée du quai Branly und das Musée Guimet (Nationalmuseum für asiatische Künste), eine Schatzkammer voller Wunder vom Himalaja bis nach Japan. Beide bieten mit ätherischen Galerien und skulpturalen Gärten ein tiefes Eintauchen in die Weltkunst – doch jedes fühlt sich völlig einzigartig an. Welches sollten Sie also besuchen: das dschungelartige Quai Branly oder das Guimet mit seinen goldenen Turmspitzen? Wir fassen zusammen, was Sie von den Museen und ihren Stadtteilen erwarten können, um Ihnen bei der Planung Ihres perfekten Kulturtages in Paris zu helfen.
Das Wichtigste im Überblick
Musée du quai Branly
- Markantes zeitgenössisches Gebäude von Jean Nouvel in der Nähe des Eiffelturms
- Außergewöhnlich vielfältige Sammlung: indigene Kunst aus Afrika, Ozeanien, Amerika und Asien
- Immersive, stimmungsvoll beleuchtete Galerien und dramatische Präsentationen, die Klang, Licht und digitales Storytelling kombinieren
- Verglaster Uferweg, wild angelegte Dachgärten, eine grüne Pflanzenwand und ein Restaurant am Fluss
- Regelmäßige interaktive Ausstellungen, Musikdarbietungen und Workshops für Familien
Musée Guimet
- Elegantes neoklassizistisches Gebäude in der Nähe des Place d’Iéna und des Trocadéro
- Europas größte Sammlung asiatischer Kunst: buddhistische Statuen, Tang-Pferde, hinduistische Ikonen, Samurai-Rüstungen, japanische Drucke, Khmer-Schätze und vieles mehr
- Lichtdurchflutete Rotunde, meditative buddhistische Galerien, spezielle Sonderausstellungen
- Japanischer Garten und Teehaus; regelmäßige Workshops für Kalligrafie, Tee und Musik
- Ruhige, fokussierte Atmosphäre – ideal für eine entspannte, tiefgehende Erkundung
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Musée du quai Branly
Kultur trifft auf Abenteuer im Quai Branly, wo üppige Bambushaine und skulpturale Glaswände (einige davon begrünt) Sie auf eine Weltreise einladen, noch bevor Sie Ihr Ticket gekauft haben. Im Inneren schlängeln sich Pfade an hoch aufragenden Totempfählen, Federmasken, australischen Punktgemälden, aztekischen Zeremonialobjekten und westafrikanischen Textilien vorbei. Die Beleuchtung ist stimmungsvoll, wobei die Exponate wie kostbare Entdeckungen aus der Dunkelheit auftauchen.
Die Architektur ist theatralisch, mit bodentiefen Fenstern zur Seine, mysteriösen Brücken und hohen Stegen, auf denen die Musik digitaler Klanglandschaften widerhallt.
Die Terrasse am Flussufer und das Dachrestaurant Le Restaurant Les Ombres – mit Blick auf den Eiffelturm – machen es ebenso sehr zu einem Ziel für Feinschmecker wie zu einem Weltmuseum. Die Reise endet hier mit dem Kauf von einzigartigem Schmuck und Kunsthandwerk oder beim Entspannen im wilden Garten.
Guimet – Museum für asiatische Künste
Guimet ist eine Oase für Geschichtsfans, Archäologen und Liebhaber der asiatischen Kultur. Wenn Sie die Marmorrotunde unter der riesigen goldenen Kuppel betreten, werden Sie von gelassenen Buddhas, goldenen Göttinnen und einer verspielten Reihe von Drachen und Himmelswesen begrüßt. Jede Etage deckt eine Region ab: Indische und himalayische Wunder stehen neben vietnamesischer Keramik, während Tempelrelikte aus Laos oder Kambodscha Sie in untergegangene Königreiche versetzen.
Im Obergeschoss machen japanische Paraventwände und Kimonos, glänzende Samurai-Rüstungen und Galerien mit exquisitem chinesischem Porzellan das Museum zu einer sich ständig wandelnden Geschichte. Wechselausstellungen zeigen alles von alter buddhistischer Kunst bis hin zu zeitgenössischem koreanischem Pop und sorgen so für Abwechslung bei wiederkehrenden Gästen.
Die Stimmung im Guimet ist friedlich, hell und tief kontemplativ – ideal für langsames, gefühlvolles Wandern. Verpassen Sie nicht den versteckten japanischen Garten, in dem Sie manchmal Teezeremonien oder meditative Workshops finden, die mit der Sammlung verknüpft sind.
Gut, welches ist am beeindruckendsten?
Das Betreten der Welt des Quai Branly fühlt sich an wie das Betreten einer lebendigen Welt – immersiver Sound, wilde Architektur und die schiere Vielfalt der Artefakte (von Masken aus Papua-Neuguinea bis hin zu schamanischen Umhängen aus dem Amazonasgebiet) hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Der sensorische Wow-Effekt des Gebäudes (schauen Sie sich nur die pflanzenbewachsenen Außenwände an!) hat sowohl für Erstbesucher als auch für weitgereiste Gäste die Nase vorn.
Und welches macht mehr Spaß?
Das Quai Branly ist die spielerischere Wahl: Interaktive Geräte, immersive Soundtracks, Workshops und ein kreatives Ferienprogramm sorgen für Abwechslung und Lebendigkeit. Das einzigartige Layout des Museums ermutigt zur aktiven Erkundung, wobei jede Ecke eine neue Überraschung bereithält.
Welches ist schöner?
Die asiatische Sammlung des Guimet ist von überwältigender Schönheit – goldene Buddhas, Qing-Vasen, ruhige Innenhöfe und friedliche, kunstgefüllte Rotunden machen es zu einem Ort tiefen ästhetischen Genusses. Das weiche Licht und die kunstvollen Details der Umgebung punkten in Sachen Fotografie, Stimmung und für alle, die ein meditatives, visuell atemberaubendes Erlebnis suchen.
Welches bietet die bessere Aussicht?
Nichts geht über die Kulisse des Eiffelturms vom Dachrestaurant des Quai Branly aus. Bodentiefe Fenster blicken auf die Seine, die dschungelartigen Gärten des Museums und die „Eiserne Lady“ selbst. Während der japanische Garten des Guimet friedlich und fotogen ist, spielen die Stadtpanoramen des Quai Branly in einer eigenen Liga.
Wie komme ich dorthin?
Wie komme ich dorthin?
Musée du quai Branly
- Metro: Alma-Marceau (Linie 9), École Militaire (Linie 8), Iéna (Linie 9)
- RER: Pont de l’Alma (Linie C)
- Bus: 42, 63, 69, 80, 82, 92
Musée Guimet (Museum für Asiatische Kunst)
- Metro: Iéna (Linie 9), Boissière (Linie 6), Trocadéro (Linien 6, 9)
- Bus: 22, 30, 32, 63, 72, 82, 92
Die beste Wahl für Familien, Paare oder Freunde
Für Familien: Das Musée du quai Branly ist ein garantierter Erfolg – Kinder können sich bewegen, spielen und interaktiv auf Entdeckungstour gehen. Teenager und jüngere Kinder lieben die immersiven Ausstellungen und Ferien-Workshops.
Für Paare: Das Musée Guimet ist ideal für einen entspannten, romantischen Spaziergang zwischen Buddhas und ruhigen Galerien – ergänzen Sie den Besuch mit einem Tee im Garten oder besuchen Sie eine Kalligrafie-Veranstaltung für ein unvergessliches Date.
Für Freunde: Beide Museen sind hervorragend, aber das außergewöhnliche Design des Musée du quai Branly eignet sich hervorragend für Gruppenabenteuer und einzigartige Selfies. Das Musée Guimet ist ideal für Kunst- und Geschichtsliebhaber, die gerne ihre Lieblingsfunde vergleichen.
Ich möchte meine quirligen Kinder unterhalten – wo gibt es mehr Mitmach-Aktivitäten?
Der „Jardin des Plantes“ zum Anfassen im Musée du quai Branly, interaktive Bildschirme, Familien-Workshops und regelmäßige Kreativangebote – besonders während der Ferienzeiten – halten aktive Kinder bei Laune. Die Galerien sind so gestaltet, dass sie zum Erkunden und Staunen anregen.
Das Musée Guimet eignet sich am besten für aufmerksame ältere Kinder und kunstinteressierte Tweens. Es gibt ruhige Schatzsuchen und Malbücher, aber die Atmosphäre ist hier insgesamt etwas stiller.
Wie sieht es mit der Barrierefreiheit aus?
Musée du quai Branly
Vollständig barrierefrei mit Aufzügen, Rampen, angepassten Toiletten und exzellenter Beschilderung. Es gibt speziell konzipierte taktile Exponate und Audioguides für Gäste mit Sehbehinderungen.
Musée Guimet (Museum für Asiatische Kunst)
Moderner Eingangsbereich mit Aufzug zu allen Etagen sowie barrierefreie Toiletten und breite Galerien. Rollstühle können ausgeliehen werden.
Die besten Orte für ein Mittagessen in der Nähe?
In der Nähe des Musée du quai Branly
- Le Restaurant Les Ombres: Das Rooftop-Bistro des Musée du quai Branly bietet erstklassige französisch-asiatische Fusionsküche und einen Blick auf den Eiffelturm – lassen Sie sich das Mittagsmenü nicht entgehen.
- Café Branly: Ein ungezwungeneres Café im Erdgeschoss – genießen Sie einen Espresso unter Museumsbesuchern oder ein leichtes Mittagessen mit Blick auf die Seine.
- Le Campanella: Ein freundliches, belebtes Café, das Klassiker wie Croque-Monsieur auf seiner sonnigen Terrasse serviert.
In der Nähe des Musée Guimet
- L’Abeille im Shangri-La: Dieses mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant befindet sich in einem ehemaligen Palast, der heute ein Hotel ist, nur wenige Schritte vom Musée Guimet entfernt. Genießen Sie französische Haute Cuisine wie Hummer-Ravioli oder das legendäre Schokoladensoufflé in einem opulenten, blumengeschmückten Ambiente.
- New Jawad Longchamp: Ein entspanntes, modernes indisches Restaurant mit großzügigen Tandoori-Platten, vegetarischen Optionen und erstklassigem Naan – ideal, um Ihrer Mittagspause ein wenig Würze zu verleihen.
- La Maison de l’Asie: Ein charmanter Ort für asiatische Fusion-Küche, perfekt für leichte Bento-Boxen, duftende Pho und bunte Salate, nur zwei Blocks vom Museum entfernt.
Wo gibt es die besten Fotomöglichkeiten?
Wo gibt es die besten Fotomöglichkeiten?
Musée du quai Branly
- Fotografieren Sie die üppig grüne Pflanzenwand – ein vertikaler Garten an der Außenfassade des Gebäudes, der besonders im Frühling und Frühsommer in kräftigen Farben erstrahlt.
- Die Dachterrasse des Restaurants Les Ombres verspricht unschlagbare Aufnahmen vom Eiffelturm (reservieren Sie vorab für das Mittag- oder Abendessen).
- Im Inneren sorgen die Totempfahl-Galerie und die stimmungsvoll beleuchteten Artefakte für dramatische Fotos. Im Außenbereich sind die Bambusgärten und die spiegelnden Glasfassaden beliebte Instagram-Spots.
Musée Guimet (Museum für Asiatische Kunst)
- Besuchen Sie die große Rotunde – das kuppelförmige, marmorierte Achteck wirkt majestätisch und ist immer fotogen.
- Die Buddha-Statuen in den ruhigen Galerien sind wunderschön beleuchtet; der japanische Garten bietet eine beschauliche Kulisse für friedvolle Porträts.
- Sonderausstellungen zeigen oft leuchtende Seidenstoffe, Rüstungen oder Kalligrafien – ideal für farbenfrohe Nahaufnahmen.
Wir sind fertig und durstig – gibt es eine gute Bar in der Nähe?
In der Nähe des Musée du Quai Branly
- Bar des Les Ombres: Das Dachrestaurant des Quai Branly steht auch Gästen offen, die nicht dort essen möchten. Genießen Sie ein Glas Champagner, einen kreativen Cocktail oder auch nur eine Tasse Tee mit Blick auf den Eiffelturm.
- Chez Francis: Elegante, lebhafte Pariser Brasserie mit roten Sitzbänken und einer Auswahl an klassischen Cocktails. Der Kir Royal und die Spritz-Variationen sind besonders empfehlenswert.
In der Nähe des Musée Guimet (Nationalmuseum für asiatische Künste)
- L’Atrium Bar im Shangri-La: Luxuriös und flüsterleise mit exotischen Tees, asiatisch inspirierten Cocktails und kunstvollen Vorspeisen.
- Le Wilson: Pariser Café-Bar mit großen Fenstern, lebhafter Atmosphäre, erschwinglichen Weinen und klassischen französischen Snacks – genau richtig für eine entspannte Nachbesprechung nach dem Museumsbesuch.
Gibt es noch anderes Sehenswertes in der Nähe?
In der Nähe des Musée du Quai Branly
- Eiffel Tower: Der Superstar von Paris braucht keine Vorstellung – er ist etwa 10 Gehminuten vom Museum entfernt.
- Seine River Cruise: Die Anlegestellen am Pont de l’Alma sind nur wenige Augenblicke entfernt. Sehen Sie die Pariser Wahrzeichen nach Ihrem Museumsbesuch vom Wasser aus.
- Arc de Triomphe: Schlendern Sie über den Pont d’Iéna zu Ihrem Ticket für einen atemberaubenden Blick über die Stadt.
In der Nähe des Musée Guimet (Nationalmuseum für asiatische Künste)
- Paris Aquarium: Ein Favorit für Familien unter den Trocadéro-Gärten mit Haien, Streichelbecken und rund 10.000 Fischen.
- Musée d’Art Moderne de Paris: Ausblicke auf die Skyline, Meisterwerke von Matisse und klassische Kunst der Goldenen Zwanziger – alles nur einen kurzen Spaziergang vom Musée Guimet entfernt.
- Jardins du Trocadéro: Kostenlos, mit unübertroffenem Blick auf den Eiffelturm, Springbrunnen, Platz für Picknicks und sogar Live-Musik im Sommer.
Zusammenfassend lässt sich sagen …
Quai Branly Museum ist ein Ort zum Staunen – mutig, sinnlich, interaktiv und nah am Eiffelturm gelegen. Er ist perfekt für Familien, neugierige Reisende und alle, die kulturelle Abenteuer lieben. Guimet Museum bietet eine Welt von heiterer asiatischer Schönheit, Geschichte und Kontemplation – ideal für Paare und Alleinreisende, die Tiefe und Ruhe suchen. Aber warum nur eines wählen? Der Eintritt zu beiden Museen ist im The Paris Pass® enthalten, ebenso wie Dutzende weiterer Pariser Highlights, Touren und Aktivitäten.
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